Das neue "miteinander" ist da!

Das Canisiuswerk gehört mit seinen inzwischen 95 Jahren zu den traditionsreichsten kirchlichen Einrichtungen in Österreich. Doch Tradition schützt vor Wandel nicht. So hat sich das Canisiuswerk als Zentrum für geistliche Berufe vor über einem Jahr auf einen Leitbildprozess eingelassen, der zu einer Neuausrichtung und Öffnung geführt hat. Im Zuge dieses Neustarts wurde auch ein Relaunch des seit 1922 erscheinenden Zentralorgans, der Zeitschrift "miteinander", beschlossen.

 

Im November 2012 wurde ich zum Chefredakteur bestellt; Bürde und Würde zugleich angesichts so schillernder Vorgänger wie etwa Willi Müller oder zuletzt Franz Schrittwieser. Noch im Herbst 2012 haben wir mit der Redaktion ein neues Konzept und Design erarbeitet. Mein Ziel ist eine journalistische Straffung und klare Strukturierung der Zeitschrift zugunsten seiner Les- und Rezipierbarkeit - auch für andere Medien. Denn es gilt, den eigentlichen "Schatz" des Blattes - seine vielen ehrenamtlichen Schreiber - vielen Lesern bekannt zu machen.

Die März-Ausgabe ist nun die erste Frucht dieser Bemühungen. Sie zeigt ein deutlich aufgeräumteres Magazin, das sich neben einem zeitgemäßen Design durch heftbezogene Themenschwerpunkte an aktuellen Debatten beteiligen möchte. Neben dem jeweiligen Schwerpunkt gibt es die Rubriken "Glaube & Leben" sowie "Welt & Berufung".

 

Thematisch befasst sich die erste neue Nummer mit der Frage "Wer braucht Theologen...?" - Eine Frage, mit der sich Theologie-Studierende ebenso konfrontiert sehen wie Lehrende an Theologischen Fakultäten. Die Legitimität der Theologie an staatlichen Fakultäten wird schließlich oft genug in Frage gestellt. Erstaunlich genug, dass wir mit dem österreichischen Bildungsminister Karlheinz Töchterle einen prominenten und noch dazu scharfen Verteidiger der Theologie an staatlichen Fakultäten gefunden haben!

 

Verändert wurde im Übrigen auch der Zeitschriften-Name; so heißt die Zeitschrift von nun an "miteinander - bewegt. berufen. engagiert". Dies stellt seit Gründung der Zeitschrift 1922 deren vierte Umbenennung dar. So startete das Blatt als "Quatemberstimmen", ab 1927 wurde daraus die "Volksseele", seit 1967 wurde sie schließlich bis heuer unter dem Titel "miteinander. Welt und geistliche Berufung" geführt.

 

Die Zeitschrift ist kein klassisches Abo-Produkt, sondern dient u.a. der Information der Spender, die durch ihre Unterstützung erst die Arbeit des Canisiuswerkes ermöglichen.

 

Erscheinungsweise: 8 x pro Jahr
Auflage: rund 50.000 Stück pro Ausgabe

 

> Hier kann man die erste Ausgabe zum Teil online einsehen & bestellen

 


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